ROH, Covent Garden, Die Entführung aus dem Serail, mit Christrine Schäfer

Biography

Kurt Streit gilt als einer der führenden Mozart-Tenöre unserer Zeit. Seine Paraderollen sind Tamino (mit über 150 Vorstellungen an 23 verschiedenen Opernhäusern) und Idomeneo, den er bislang in San Francisco, Neapel, Wien, Madrid, London, Hamburg, Bilbao und Lausanne interpretierte. Auch Lucio Silla in Mozarts gleichnamiger Oper (Wiener Festwochen) und die Titelpartie in La Clemenza di Tito (New York, Salzburg, Frankfurt, Wien) gehören zu seinem Repertoire. Weiters wirkte er in zahlreichen Aufführungen von Don Giovanni, Così fan tutte und Die Entführung aus dem Serail mit, u.a. bei den Salzburger Festspielen, in Los Angeles,  Tokyo, München, Chicago und am Royal Opera House Covent Garden in London.

Zudem ist er ein gefragter Interpret von Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, etwa der Opern von Bizet (Carmen für das styriarte Festival), Berlioz (Les Troyens in Genf), Cherubini (Medée in Brüssel), Janaček (Jenufa in Chicago und Bilbao, Katya Kabanova am Royal Opera House), Strauss (Capriccio in Chicago und Berlin), Britten (The Turn of the Screw, A Midsummer Night’s Dream in San Francisco und der MET), Wagner (Die Meistersinger von Nürnberg am Royal Opera House, Der Fliegende Holländer in München und Barcelona), Tschaikowski (Eugen Onegin in Santa Fe und Seattle), sowie der Partie des Florestan in Fidelio für das Klangbogen-Festival Wien. Sein breitgefächertes Repertoire reicht aber auch bis Monteverdi und Händel zurück. So sang er L’Incoronazione di Poppea in Los Angeles, Semele an Londons Royal Opera House Covent Garden, Jephtha und Theodora mit dem Concentus Musicus im Wiener Musikverein, Rodelinda (Paris und Glyndebourne) und Partenope (Chicago, Wien).

Als Opern- und Konzertsänger arbeitet er regelmässig mit Dirigenten wie Muti, Rattle, Gardiner, Sawallisch, Mehta, Levine, Maazel und vor allem Nikolaus Harnoncourt, mit dem ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Desweiteren ist er ein gefragter Gast bei den renommierten Orchestern von St. Petersburg, Paris, Florenz, Boston und Stockholm, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, den Wiener und Berliner Philharmonikern sowie allen vier großen Londoner Orchestern.

Kurt Streits Diskographie umfasst zwei Gesamtaufnahmen von Così Fan Tutte unter Daniel Barenboim (Erato) und Sir Simon Rattle (EMI), weiters Die Zauberflöte (L’Oiseau-Lyre) und Die Entführung aus dem Serail (Sony Classical) sowie Cherubinis Messe in d-moll unter Riccardo Muti (EMI) und Das Buch mit Sieben Siegeln von Franz Schmidt mit den Wiener Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt (Teldec). Seine Aufnahme von Brahms’ ”Liebeslieder-Walzer“ (EMI) wurde für einen Grammy nominiert. Zu den jüngsten CD-Veröffentlichungen gehören Beethovens Neunte Symphonie mit den Wiener Philharmonikern unter Sir Simon Rattle (EMI) und Mozarts Requiem mit dem Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt (BMG). Auf DVD erhältlich sind Rodelinda in der Glyndebourne Produktion von 1999 (Warner Music) und Idomeneo aus dem Teatro San Carlo Neapel (Dynamic).

Zukünftige Engagements werden Kurt Streit nach Wien (Aschenbach/Tod in Venedig), Frankfurt (Titlepartie in Pfitzner’s Palestrina), sowie an die MET (Skuratov/Aus einem Totenhaus), und an das Royal Opera House Covent Garden (Marquis/Der Spieler, Bajazet/Tamerlano) führen


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